COOPH-Challenge Woche 2: Low key

Ich kann es nicht lassen, die Aufgaben abzuändern. Ich habe zwar fleissig mit Unterbelichtung rumgespielt, aber bei dem vielen Schnee, den wir zur Zeit haben, macht ÜBERbelichten deutlich mehr Spass!


COOPH-Challenge, Woche 1: nightglow-Challenge

COOPH, ein FotografInnen-Kleidung-Hersteller und Herausgeber eines Fotografie-Onlinemagazins, hat als „last minute gift“ für Weihnachten eine Challenge vorgeschlagen – 52 fotografische Aufgaben, die zu lösen man auf dem Youtube-Channel von COOPH Unterstützung bekommt.

Da ich sowieso wieder etwas vom Foto-Virus gepackt bin, dachte ich mir – warum nicht? Ich habe mir das PDF mit den 52 Aufgabenkärtchen ausgedruckt, die Kärtchen fein säuberlich ausgeschnippselt und am 1. Januar aus dem gut gemischten Stapel das erste Kärtchen gezogen.

Und bin gleich an der ersten Aufgabe fast gescheitert:

„Watch freakishly Awesome UV Photography Tips“, by some UV wool, spin a UV web and take a cool pic!“.

UV-Wolle, echt jetzt? Gibt es in der Schweiz nicht zu kaufen. Einen Shop mit vertretbaren Versandkosten habe ich auch nicht gefunden (und ich habe bigoscht nicht zum ersten Mal nach UV-Wolle gesucht, ich bin schliesslich eine Strickerin mit Nerdneigung). So habe ich die Aufgabe abgewandelt, und aus der UV- eine nightglow-Challenge gemacht:

Ein Foto unseres Silverster-Fondue-Feuers, bestickt mit nachtleuchtendem Nähfaden. Das wird jetzt gerahmt und aufgehängt, und wird ein Foto, das man auch im Dunkeln sieht. Zusätzlich habe ich das bestickte Foto zwei Mal abfotografiert – einmal im Licht, einmal im Dunkeln, und ein Gif daraus gebaut. Et voilà:

Nachtrag, einen Tag später: Natürlich, sobald ich öffentlich behaupte, UV-Wolle gäbe es nicht in der Schweiz, finde ich doch noch einen online-Shop, der sie führt…

HIStory: Vorbei.

Zwischen Mitte Oktober und Ende Dezember spielte sich in Zürich Enge ein philosophisches Drama ab.

Eine Kassette. Weggeworfen, überholt von der technischen Entwicklung.

Michael Jackson: HIStory. Past, Present and Future.

Dreifach Geschichte: Jackson tot, Kassette überholt, Kassette kaputt.

Ein Kunstprojekt draus machen: Über Vergänglichkeit lavieren. Über die Dauerhaftigkeit von Kunststoff und die Flüchtigkeit von Musik und Menschen.
Bezüge herstellen, Bedeutung konstruieren.

Oder einfach die kaputte Kassette in regelmässigen Abständen fotografieren.

(Oder auch sich wundern darüber, dass ein Stück Abfall in Zürich (!!!) über zwei Monate liegen bleiben kann.)

Lochkamera, diesmal digital. Und ganz einfach. Und fast gratis.

Das Lochkamera-Thema lässt mich nicht los. Schon lange möchte ich gerne mal digitale Lochkamerabilder machen. Schon vor einiger Zeit hatte ich die Idee, dass man ja vielleicht nur in den Gehäuse-Staubdeckel einer Spiegelreflex ein kleines Loch machen müsste – habe an der Idee aber nie weiter herumgedacht, da ich mir sagte, SO einfach kann es ja gar nicht sein.

Nur: Es IST so einfach. Es funktioniert wirklich!  Allerdings bin ich bei weitem nicht die erste, die auf die Idee gekommen ist – das ändert nichts daran, dass ich stolz auf meine Idee bin.

Meine alte Nikon D50 sieht nun so aus:

nikon-lochkamera

Und so sehen die Bilder aus, die sie damit machen kann:

digiloch-erster-versuch

Etwas mehr Theorie dazu findet man z. B. hier:
www.digitipps.ch/fotopraxis/camera-obscura

Vierbild-Lochkamera

Seit einiger Zeit pröble ich etwas mit selbstgebastelten Lochkameras herum. Die Unvorhersehbarkeit des Resultats eines eines der grossen Reize dieses Verfahrens. Einer der grossen Nachteile ist es, dass man beim Fotografieren an einen engen Radius um die Dunkelkammer herum gebunden ist. Eigentlich. Doch wie wäre es, wenn man ganz kleine, vorgefüllte Lochkameras basteln würde? Davon könnte man dann ein paar mitnehmen, an einen andern Ort, und später entwicklen? So etwas in der Art vielleicht:

2016 08 21 Vierbildkamera

Vierbildkamera – In eine iPhone 5-Verpackung passen vier Dosen ganz genau hinein!

Ein erster Versuch schlug grandios fehl. Die in den Frühlingsferien in München gemachten Bilder waren unscharf und nicht richtig belichtet. ich war ziemlich frustriert und konnte mich erst heute zu einem nächsten Versuch aufraffen. Ich habe die Kameras ein bisschen verbessert und die Belichtungszeiten angepasst, die Dosen eingepackt und bin losgezogen. Das Resultat:

20160821_142520576_iOS

Positive am Abtropfen

Auf zwei von vier Bildern sieht man etwas! Juhi!

20160821 Bahnhof Glarus ab Papierpositiv

Glarus, Bahnhof

Glarus, Volksgarten

Glarus, Volksgarten

Hier noch die Zeitangaben, damit ich es nicht vergesse, fürs nächstes Mal:

  • Belichtungszeit Negative: 12 sec. bei leicht sonnigem Wetter, mittags.
  • Belichtungszeit Positive: 20 sec. Volllicht (Kontaktkopien ab Papier-Negativ).

Textile Schmuckstücke

Das Textilmuseum St. Gallen zeigt noch bis am 9. Oktober unter dem Titel „Body Jewels“ textile David Biellander BulläugleinSchmuckstücke aus den Niederlanden und der Schweiz. Die Ausstellung wurde weitgehend übernommen vom TextielMuseum, Tilburg (NL), [Notiz an mich selber: unbedingt mal hingehen!], ergänzt durch Schweizer Beiträge.

Nebst gestrickten, genähten, geknüpften Schmuckstücken gab es auch Schmuck, der nicht selber aus Stoff besteht, sondern den Stoff der Kleider, die man dazu trägt, beeinflusst – z.B. das Bulläuglein von David Biellander. Dies fand ich konzeptionell sehr spannend und weder gewöhnlich noch übertrieben gesucht – gut halt.

Ebenfalls ausgesprochen gut gefallen haben mir auch die witzigen und hintersinnigen Perlenarbeiten von Felieke van der Leest, wobei sich mir nicht ganz erschlossnautische Perlenketteen hat, was Glasperlenschmuck mit textilen Arbeiten zu tun hat. Besonders angesprochen hat mich, so direkt nach den Ferien am Meer, eine nautische Halskette – das wohl „bravste“ der gezeigten Stücke.

Das meiste Gezeigte war schön, spannend oder anregend. Manches war leider jedoch etwas gar gesucht und intellektuell ziemlich verstiegen – „Bedeutung schaffen “ auf Teufel komm raus -, einiges schlicht pseudotiefsinniger Quatsch. Doch insgesamt hat mich der Besuch der Ausstellung sehr angeregt, und ich habe mich daran erinnert, dass ich vor Jahren doch mal selber Schmuck gestrickt habe – aus Silberdraht z.B.  oder einen gestrickten Schlauch als Halskette, mit eingenähten Steinen, damit sie die nötige Schwere sowie „Perlenförmigkeit“ bekommt. Im Anschluss an die Ausstellung habe ich mir einen Halsschmuck gestrickt, aus Seide, nach einer Anleitung (ravely-link). Das hat mir Spass gemacht – und vielleicht mache ich nochmal ein paar Schmuckstücke. Ideen hätte ich noch ein paar – und spannende Garne auch (so japanische Kunst-Garne aus Seide, Metall, Papier…). Und da könnte man auch noch mit Lumi Inkodie Fotos auf Stoff oder Holz bringen und dann daraus Schmuck basteln…

7_Circles am Hals

Abenteuer aus zweiter Hand

Ich liebe Abenteurgeschichten. Schelmenromane. Road Movies in Buchform. Piratenromane. Science Fiction auch. Ich liebe Captain Blood, die Monkey Wrench Gang, den Hitchhiker’s Guide, Ijon Tichy, die Romane von Hildegunst von Mythenmetz, die zwölf Stühle, Chabons Schurken der Landstrasse. Auch den „neuen“ Roman von Cervantes, die Irrfahrten von Persiles und Sigismunda, habe ich verschlungen. Und und und.

Meine aktuelle unbedingte Leseempfehlung in diesem Genre: Pietrs Reise von Joann Sfar. Hat zwar nicht so gute Kritiken bekommen, ich behaupte aber: Die haben das Buch einfach nicht verstanden. Wenn man, wie die Hauptfigur, Spinoza nicht kennt, und auch noch nie etwas davon gehört hat, dass die Piraten die eigentlichen Erfinder der modernen Demokratie sind, und nicht etwa die Alten Griechen (kein Witz!), entgeht einem eigentlich der Kern der Sache.

Was mich aber je länger, je mehr stört, ist die Tatsache, dass alle meiner Lieblingsbücher von Männern geschrieben sind und meistens auch männliche Hauptfiguren haben. Mitte Juni habe ich auf Facebook einen Hilferuf platziert:
„Ich würde so gerne einmal einen Abenteuerroman lesen mit einer oder mehreren weiblichen Hauptfiguren, gerne auch einen Schelmenroman oder dergleichen, und am liebsten zur Abwechslung auch mal von einer Frau geschrieben – und ja, die Trobadora Beatriz hab‘ ich schon vor dreissig Jahren gelesen und seither schreiben meistens Männer die Bücher, die ich gerne lese. Beziehungserkundungen und introspektive Seelenerforschungen und erschütternde Schicksalsschläge und Familiensagas interessieren mich nicht besonders.
Hat mir jemand einen Tipp?“
Das ergab folgende Liste:
– Alles von Chimamanda Ngozi Adichie
– Lilas Faschinger, „Magdalena Sünderin“
– Annie Proulx, Schiffsmeldungen
– Isabel Allende, Fortunas Töchter
– „Flammenwerfer“ von Rachel Kushner

Sobald ich die Lebensbeschreibung  Charmine Londons Biografie ihres Mannes Jack London gelesen habe, mache ich mich an diese Liste! (Dieses Buch habe ich mir besorgt, nachdem ich Jack Londons Schilderungen seines Versuchs einer Weltreise mit einem untauglichen Segelboot gelesen habe – weil darin diese Reise aus der Perspektive von Charmaine geschildert wird. )

Weitere Tipps für Abenteurromane von und mit Frauen werden sehr, sehr gern entgegen genommen.

Resteverwertung

Ich habe viele selbst genähte T-Shirts aus hübschen Stoffen. Da fällt so einiges an Stoffresten an. Irgendwann, so hoffte ich, falle mir schon etwas ein, was ich mit diesen Resten anfangen könnte.

Gestern habe ich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Handmade Kultur“ gekauft. Darin gefunden: Schnittmuster für Unterwäsche…

Unterhose1

Wäre doch irgendwie noch hübsch, jeweils die zum T-Shirt passende Unterhose tragen zu können …

Frühlings-Selbermachen: Frischkäse mit Bärlauch

Frischkaese

Schon seit jeher möchte ich gerne Sachen selber machen. Ausprobieren, „wie das geht“. Heute haben wir von einem wunderbaren Frühlingsspaziergang etwas Bärlauch mit nach Hause genommen, im Kühlschrank hatte es noch einen Liter Ziegenkäse, und voilà: Frischkäse mit Bärlauch. Noch lauwarm gegessen: Ein Gedicht!

  • 1 Liter Ziegemilch auf 95 Grad erhitzen
  • Saft einer Zitrone dazugeben
  • Unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten köcheln lassen
  • Durch ein Tuch abseihen
  • Den Frischkäse aus dem Tuch in eine Schüssel geben
  • Etwas Salz, einen Esslöffel Olivenöl und eine handvoll fein geschnittenen Bärlauch dazugeben
  • Fertig!

Meine VR-Brillen und ich

VR-Brillen_kleinAls Kind war ich fasziniert vom View Master. Das waren diese Brillen, mit den man auf Rädern eingelassene Stereo-Fotografien ansehen konnte, vorzugsweise Disney-Trickfilm-Szenen oder exotische Tiere und Landschaften.

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, an einem VR-Workshop teilzunehmen, anlässlich der Ausstellung von Ian Cheng «Forking at Perfection» im Migros-Museum für Gegenwartskunst. Cheng pröbelt mit den neuen Techniken zur Virtuellen Realität herum, in Ausstellungskatalogdeutsch tönt das etwa so: «In seiner künstlerischen Arbeit untersucht Ian Cheng (*1984, USA) die Wesensart und unterschiedlichen Aspekte von Mutationen und die Fähigkeit des Menschen, sich äusseren Umständen anzupassen. (…)  In seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz zeigt Cheng zwei Versionen der Simulation Emissary Forks At Perfection: einerseits eine Projektion im Panoramaformat, die 2015 zum ersten Mal zu sehen war, andererseits eine Mutation oder Verzweigung («fork») dieser ersten Version, die den Besucher dazu einlädt, auf einem Tablet-Computer die Welt der Simulation, ihre Organismen und unablässige Dynamik physisch zu erkunden.»

Konkret: In einem Raum gab es eine Videoprojektion eines Programms, dass so programmiert ist, dass eine Geschichte sich (mehr oder weniger) zufällig weiterentwickelt und eine Art von dystopischer Evolution in einer postapokalyptischen Welt simuliert wird. In einem zweiten Raum kann man diese grundsätzlich ähnliche Geschichte beeinflussen, indem man sich mit einem Tablet im leeren Raum bewegt und die Geschichte sich dann auf dem Tablet entfaltet und entwickelt, je nach dem wohin man sich bewegt. Im Wesentlichen muss man einem kleinen Hund nachspazieren, und dann entwickelt sich etwas – folgt man dem Hündchen nicht, bleibt der Bildschirm leer. Ich habe den Raum mit einem grossen «so what?» im Kopf verlassen – der technische Aufwand immens, der Erkenntnisgewinn relativ schmal. Aber seien wir grosszügig: Die Kunst ist erst ganz am Anfang mit Ausloten, wozu die Mittel von VR eingesetzt werden könnten.

Nicht nur, was die Kunst betrifft, auch in Bezug auf Storytelling allgemein erschliesst sich mir noch nicht, welchen Mehrwert VR bieten kann. Gegenwärtig wird viel nur deshalb entwickelt, so scheint es, weil «man es kann» und weil es eine geile neue Technik ist. Die Frage, was man mit dem Film, der App, dem Programm etc. erzählen will, stellt sich höchstens am Rand *). Und wenn diese Frage nicht bald mehr ins Zentrum rückt, wird VR wieder verschwinden – so wie die 3D-Fernseher, die ja so ziemlich gefloppt sind. Ob 2016 wie von Herstellern und enthusiastischen Technikjournalisten beschworen das Jahr von VR werden wird, über den Kreis von Hard Core Gamern hinaus, wird sich zeigen – ich bin eher skeptisch. Die Ausrüstung ist teuer, umständlich, braucht viel Platz und bietet nach der ersten Faszination nicht genug, um die mühsamen Seiten auszugleichen.

Am Workshop hatten wir die Möglichkeit, VR-Geräte der neusten Generation auszuprobieren. Spass gemacht hat das definitiv! Ich habe zwei Anwendungen getestet: Ein Zeichenprogramm – es ist schon extrem lustig, wenn man frei im Raum Kreise um sich herum zeichnen kann – und eine Art point-and-click Spiel, das in einer Piratenbar spielt. Dabei lernte ich kennen, was «motion sickness» bedeutet. Das Spiel stockte einmal eine Sekunde, und mir wurde auf der Stelle extrem übel!

Ausserdem haben wir uns eine Karton-VR-Brille gebastelt und ein paar VR-Apps ausprobiert. Die neuen VR-Geräte sind teuer: Das geht schnell in den vierstelligen Bereich. Die Kartonbrillen hingegen, von Google erfunden, sind für unter 20 Franken zu haben, und es gibt ein paar Apps dazu, die sogar gratis sind. Wer Lust hat, diese kostengünstige Version von VR – oder zumindest von 3D –  auszuprobieren, hat die Wahl zwischen verschiedenen Gratis-Apps. Folgende habe ich ausprobiert und kann sie empfehlen:

  • Google Cardboard natürlich, für die ersten Schritte und mit einem sehr hübschen integrierten Kaleidoskop
  • VRPlayer: Splittet normale Videos zu 3D-Videos, klappt erstaunlich gut.
  • NYTVR: Die New York Times experimentiert mit 360°-Filmen als ergänzende Elemente des Storytelling.
  • Youtube: Für Android gibt es die Möglichkeit, 360°-Filme zu splitten, so dass man sie zusätzlich noch 3D geniessen kann
  • Upside Down VR: Eine Umkehrbrille!
  • Zum Schluss noch ein Spiel: Proton Pulse ist ein klassisches Arcade-Spiel, übersetzt in die Mittel von VR. Eigentlich für die „grossen“ VR-Systeme gedacht, aber es gibt auch eine Cardboard-Version.

… und natürlich hat inzwischen auch der gute alte ViewMaster seine eigene 3D-Brille und passende Apps im Angebot:

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*) Ich beziehe mich hier nicht auf VR für Games oder für Trainings-Simulatoren, da scheint mir der Sinn einleuchtend: In eine Gamewelt ganz eintauchen , dass das einige Leute wollen, scheint mir evident. Und, nebenbei bemerkt, nicht unbedenklich – aber das ist eine andere Geschichte.

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P.S.: Nicht zu verwechseln mit VR ist AR, augmented reality, bei der die richtige, nicht die virtuelle Welt im Zentrum steht und mit Zusatzinformationen versehen, „erweitert“, wird. Apps wie «peakfinder» oder die Google-Brille gehören in diese Kategorie. Wem AR Angst macht, dem sei der Thriller «Zero. Sie wissen, was du tust» von Marc Elsberg ans Herz gelegt – AR, Totalüberwachung und Datenhandel formen sich zu einer beängstigend gegenwärtigen Dystopie. «Willkommen in Paranoia!»